Dienstag, 3. März 2009

Astrópía - movie bit


Nun ist er also auch deutsch erschienen, der zumindest von der Rollenspielgemeinde langerwartete isländische Blockbuster Astrópía...

Hildur ist ein Society Girl deren betuliches Leben plötzlich aus den Fugen gerät, als ihr Lebensgefährte verhaftet wird. Ohne Geld und völlig auf sich allein gestellt, versucht sie über die Runden zu kommen. Schließlich kommt sie an einen Job als Verkäuferin in einem kleinen, seltsamen Laden - dem titelgebenden Astrópía. Sie taucht ein in eine Welt voller Nerds, Drachen und seltsamer Gestalten. Doch ihr altes Leben holt sie schon bald ein...

Die 90 Minuten des Films vergehen wie Flug und Langeweile kommt eigentlich keine auf. Dafür sorgen neben komischen Situationen und schrägen (aber liebenswerten) Charakteren insbesondere die vielen Anspielungen aus dem Bereich Film, Rollenspiel und Comics.
Viel Geld stand den Machern vermutlich nicht zur Verfügung, aber aus dem Vorhandenen wurde das Beste rausgeholt, wobei der eine oder andere schicke CGI-Effekt die Fantasy-Sequenzen natürlich deutlich aufgewertet hätte. Die deutsche Synchronisation ist nicht optimal aber ausreichend (in der deutschen Fassung findet auch ein gewisser Borbarad seinen Platz - für mich ein bissl zu viel der Lokalisation).

Fazit:
Astrópía ist ein nettes Filmchen, dass vor allem unter dem (in einschlägigen Kreisen) vorher praktizierten Hype zu leiden hat - denn ein Überfilm ist es nicht geworden. Er hat seine Momente und weiß durchweg zu unterhalten, mehr aber auch nicht. Aber beim Thema Rollenspiel reicht mir persönlich das vollkommen.

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