Mittwoch, 4. Februar 2009

Diary of the Dead - movie bit



Nachdem mittlerweile klar ist, dass es auf absehbare Zeit keine deutsche DVD von Diary of the Dead geben wird, habe ich mir nun endlich die Fassung aus Großbritannien besorgt. Und da ist er nun, der neueste Romero...

Thematisch kann man ihn am ehesten als Neuinterpretation von NotlD mit einem deftigen Einschlag neuer Medien bezeichnen.
Eine Gruppe Filmstudenten gerät während der Dreharbeiten für einen eigenen Film mitten in eine ausbrechende Zombieepidemie hinein und beschließt zum einen, zur Familie eines der Mitglieder zu fahren und zum anderen die ganzen Ereignisse für die Nachwelt festzuhalten.

Der Film schwankt zwischen humoristischen Einlagen (ich sage nur Samuel, ganz großes Kino), langsameren Phasen in denen den Charakteren viel Zeit eingeräumt wird und natürlich auch ordentlichen Schmodderszenen. Insgesamt ist der Film nicht sehr temporeich, was aber auch an der gewählten Darstellungsart über Aufnahmen von Handycams, Überwachungskameras sowie der Kamera des "Protagonisten" liegt. In diesem Kontext geht Romero auch auf das Thema Medien, Web 2.0 usw. ein und deutet das gesamte Themengebiet eher negativ.

Fazit:
Diary of the Dead ist Romeros bisher schwächster Zombiefilm, und damit ist er immer noch um klassen besser als 90% aller anderen existierenden Filme des Genres. Das größt Problem des Films ist, dass ihn die ausführliche Charakterentwicklung sehr behäbig macht und somit kaum Spannung und Nervenkitzel aufkommt.
Trotz und wegen der unterschiedlichen genannten Punkte ist er immer noch sehr sehenswert, und für Fans des Genres sowieso ein Muss.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen