Dienstag, 6. Januar 2009

Zombie Nights (review rant)

das folgende review entstand ursprünglich für badmovies.de, ich möchte jedoch auch hier nochmal der Welt kundtun, auf dass sich bloß niemand diesen Film kauft ;)

Zombie Night

USA 2005

Amber (Die Mutter) – Andrea Ramolo
Marc (der Vater) – Johnny Cole
Emily (die Tochter) – Deanna Wales
Leslie/Dave – Danny Ticknovich
Keith/Rick – Steve Curtis
Derek – Dwayne Moniz
Shelley – Sandra Segovic
Warren – David Franklyn-Ratchford

Regie: David J. Francis

Drehbuch: Amber Lynn Francis und David J. Francis

Im Folgenden haben wir es mit einem typischen Zombie-Amateur-Film zu tun, der auf der (zweiten) Erfolgswelle der Zombie-Filme nach 28 days later mitschwimmen will.

Der Film Beginnt mit einer Szene in einer dunkeln Gasse. Ein Mann sucht im Müll nach Nahrung und „bewaffnet“ sich dann mit einer Pappschachtel, ebenfalls aus dem Müll. Danach bleibt er in der trügerischen Sicherheit (Ha!) einer Hauswand stehen. Schnitt, Nahaufnahme auf einen Zombie, der ca. vier Sekunden lang hinter dem Mann steht und stöhnt bis er sich erbarmt in endlich zu beißen.
Es folgt hinter schickem pastellig-lilanem Hintergrund ein Zitat von Amber Francis auf das ich mir Überhaupt keinen Reim machen kann… klingt eher nach einem Liebesgedicht. Na ja, was solls gibt dem Film halt ein wenig intellektuellen Flair.
Nach dem Vorspann bekommen wir eine amerikanische Familie in ihrem Auto gezeigt. Vater (Marc), Mutter (Amber, aha, obs wohl die Dichterin von eben ist?) und ca. 8-Jährige Tochter (Emily) sind unterwegs und Marc berichtet uns, dass sie sich verfahren haben (Zombie-Film-Klischee Nr. 1). Um es noch schlimmer zu machen, berichtet das Radio von einem Atomkrieg zwischen Pakistan und Indien („nukleare Sprengköpfe mit biochemischer Ladung“ – Junge, Junge, die wollens aber wissen) gefolgt von einer Rede des Präsidenten, der uns sagt, dass China deswegen (?) in Russland einmarschieren will.
Es folgen diversere Einblendungen von TV-Nachrichtensprechern (alle vom selben Sender allerdings) die nun auf einmal von Untotenschaaren im ganzen Land berichten (wobei die weibliche Sprecherin definitiv vorher zuviel Valium genommen hat). Es folgen noch einige wilde Spekulationen über Art und Umfang der „Invasion der Zombies“. Wir erfahren, dass an der Ostküste das Kriegsrecht ausgerufen wurde und die Nachrichtenfrau fragt sich (oder uns?) wer es durchsetzen soll. Da sage ich mal ganz salopp: Das Militär! Aber gut, sie ist ja auf Valium. Ein weiterer Hansel berichtet von einer Untersuchung, nach der nur noch 25% der Radio- und Fernsehstationen On Air sind, erklärt uns aber leider nicht von wem und warum die Untersuchung durchgeführt wurde. Wieder ein Schnitt ins Auto, wo Vater und Mutter lebhaft über die Fernseh(!!)beiträge diskutieren. Wieder der Nachrichtenfuzzi der uns nun den Kopfschuss oder die Enthauptung als probates Mittel gegen die Zombies nahe legt (Zombie-Film-Klischee Nr. 2). Zurück zu unserer all-american-family, die gerade jetzt eine Autopanne hat (Zombie-Film-Klischee Nr.3 – wow und das nach fünf Minuten).
Zufälligerweise steht in der nähe ein verlassenes Haus rum und so entschließt sich die Familie dort Zuflucht zu suchen. (Zombie-Film-Klischee Nr. 4) Tochter Emily (mit der Synchronstimme einer ca 25-jährigen Frau) wird nun auch geweckt und man packt seinen Kram und rennt zum Haus. Warum gerannt wird, weiß ich nicht, denn im offenen Gelände ist auf Meilen niemand zu sehen.
Drin im völlig zugemüllten Haus beschwert sich Mutter Amber erstmal, dass es so still sei (hm… und das in nem verlassenen Haus… argh). Pappa geht in den Keller um sich da umzusehen und ist wohl mit dem was da vorfindet zufrieden, so dass er beschließt mit der Familie dort zubleiben.
Doch oh weh, plötzlich hören wir seltsame Geräusche. Als aber auf das „Hallo, ist da wer?“ niemand reagiert geht Pappa erstmal den Erste-Hilfe-Kasten checken (das während er das tut wieder dieselben Geräusche ertönen interessiert ihn nun nicht mehr).
Nach zwei Tagen beschweren sich Mutter und Tochter, dass sie an die frische Luft wollen (na sicher, das wollen wir auch, damit endlich mal was passiert). Aber Pappa hält sie zurück. Ganz der Held, bietet er an, später mal nachzuschauen ob es radioaktiven Fallout gibt (Häää? Von den Bomben in Indien oder wie? Ich dachte die Zombies wären das Problem?? Und vor allem, wie will Pappa den Fallout feststellen???). Auf dem Weg nach oben trifft er im Treppenhaus irgendjemanden der ihn erstmal mit ner Waffe bedroht. Den schreit Pappa erstmal zünftig an, so dass der mit der Waffe ihnen Lebensmittel gegen Hilfe „mit seinen Mädchen“. Besagter Fremder berichtet glücklicherweise, dass es keinen Fallout gibt und so spazieren er und Pappa Marc zwischen diversen Leichen vor dem Haus hindurch. Bei diesen, so unser neuer unbekannter Freund, handelt es sich um Opfer der „Kranken“. Gleichzeitig berichtet er auch, dass seine Frau und Tochter gebissen wurden (und für die will er nun Hilfe haben). Pappa hat nun erstmal nichts besseres zu tun, als sich über die angeblichen „Zombies“ lustig zu machen (Frage: Warum zur Hölle haben sie sich dann in dem Haus versteckt, wenn er nicht an die in den Medien ausgerufene Zombieplage glaubt..? Ach ja richtig, wegen des Fallouts aus Indien… aaargh). Der Unbekannte berichtet nun, dass alle Leute tot sind oder aus der Stadt abhauen. Wir fragen uns derweil von welcher Stadt wohl die Rede ist, denn Bisher haben wir nur den Gebäudekomplex, Felder und Wald gesehen. Auf dem weg zur Familie des Unbekannten werden wir mit mehreren POV-Einstellungen konfrontiert und lassen uns daher gesagt sein, dass die beiden wohl beobachtet werden. (es passier aber doch nichts)
Dann ein Schrei und Leslie (Marc ruft seinen Namen, obwohl Leslie in der „Kennenlernszene“ sich explizit geweigert hat diesen zu nennen) rennt in die Garage wo er sich mit Frau und Tochter versteckt, Marc hinterher. Beide finden Leslies tote Frau und Tochter (warum sie tot sind, erfahren wir nicht, nur dass Marc glaubt eben einen Schuss gehört zu haben). Leslie weist darauf hin, dass nur ein Kopfschuss tödlich sei (hat er geschossen? Ich weiß es nicht…), Marc muss erstmal kotzen. Danach steht Lesleys Frau auf (trotz triefender Halswunde). Das wiederum macht Marc Angst, aber Leslie droht ihm sich von ihr fernzuhalten. Marc wiederum glaubt nun doch, dass es sich um eine Zombieplage handelt und Leslie erbarmt sich dann doch sie zu erschießen.
Plötzlich geht die Tür auf, ein Schwarzer (Keith) betritt den Raum knallt irgendeinen Zombie ab, der auf einmal da ist und alle stellen sich vor. Dabei ist Leslie nun auf einmal Dave (AAARRRGHHH!). Kaum haben sich alle kennen gelernt, da stolpert auch schon der vierte hinzu. Auch der knallt einen Zombie ab und macht dann noch ein bisschen auf Psycho („Ihr könntet auch infiziert sein!“ bla bla – aber das wird noch wichtig). Leslie/Dave haut ihm aber beherzt eine runter und schon ist die Situation bereinigt.
Kaum ist das geklärt, das hört man auch schon einen Schrei von draussen und plötzlich steht irgendeine Frau im Raum (später erfahren wir, dass sie Shelley heißt). Alle schnappen sich nun Leslie/Daves Essen (remember?) und kehren (mittlerweile zu fünft) zu Marcs Versteck zurück. Draussen ists mittlerweile dunkel geworden und die Gruppe muss sich durch ein par Untote „durchkämpfen“ (die übrigens geschwindigkeitstechnisch knapp unter Romero-Zombies liegen und daher eher stehende Hindernisse sind) und erreicht schließlich wieder Amber und Emily. Amber erkundigt sich erstmal nach Leslie/Daves Familie (von der sie nach dem bisherigen Verlauf aber gar nichts wissen dürfte) und Marc klärt sie auf, dass Mutter und Tochter tot sind.
Es folgt das übliche: Alle verbarrikadieren sich im Keller. Shelley erklärt uns, dass „irgendein Gift“ die Menschen in Zombies verwandelt.
Leslie/Dave (das wird mir zu lästig, ab sofort heißt er Leve) und Marc gehen nun den Keller erkunden, denn das hat Marc in den zwei Tagen vorher nicht geschafft. Bevor sie Aufbrechen fragt Marc noch wo Derek ist (was, wie uns Shelly erläutert, der verrückte von eben ist – dass, a) Marc nicht wissen kann, dass der Typ Derek heißt und b) Shelly weder wissen kann, dass er Derek heißt, noch dass er durchgeknallt ist stört uns zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr). Shelley weiß es nicht und so gehen sie ihn suchen und finden ihn wie er in einer stillen Ecke was isst. Dafür bekommt er natürlich mords Anschiss und auch die Aussage, dass er seit einem Tag nichts mehr gegessen hat, kann Leve nicht besänftigen. Es folgt eine sehr maue Szene, die uns wohl die eigentümliche Gruppendynamik einer solchen Situation näher bringen soll, die aber einfach nur peinlich ist: „Ihr müsst lernen es miteinander auszuhalten“ *Händeschütteln* „Hiermit spreche ich dich von jeglichem Arschlochtum frei – und jetzt sammel das Essen ein und vergiss die Krümel nicht“.
Wieder zurück diskutiert die Gruppe nun darüber, ob die Zombies sie wohl auch hier angreifen würden. Dabei erfahren wir, dass diese eigentlich nur Nachts aktiv sind (und das obwohl schon mindestens vier Zombies im hellsten Tageslicht abgeknallt wurden… nagnaganag).
Der offensichtlich als Bösewicht gedachte Derek will nun gehen (obwohl wir eine Sekunde vorher noch Zombies an der Außentür gesehen haben), doch Shelley gibt zu bedenken, dass das andere Menschen (Menschen wohlgemerkt, nicht Zombies) anlocken könnte. Leve ergänzt, dass aber vielleicht (*hüstel*) so auch die Zombies aufgeschreckt werden. Also fällt wohl Dereks Plan ins Wasser, dieser flucht und Marc fordert ihn auf nicht in Gegenwart seines Kindes zu fluchen (toller Vater, trotz Zombie-Atom-tralala-Chaos immer die Erziehung im Auge). Derek motzt und daher wird ihm angedroht ihn vor die Tür zu setzen (AAAAAAAARRRGGGGHHHH – siehe zwei Sätze weiter oben). Derek ist also futsch. Na ja, eigentlich will er sofort wieder zurück (nachdem er mit recht nettem Effekt nem Zombie das Bein abgeschossen hat). Die anderen lassen ihn aber nicht rein, also muss er wohl oder übel die Tür zum Keller einschlagen. Das wiederum hat zum einen einen ungeschützen Keller und zum anderen ein sehr pädagogisches Gespräch mit Marc zur Folge („musstest du denn wirklich die Tür einschlagen?“ D’oh!).
Bei Tagesanbruch wollen alle frische Luft schnappen (außer Derek, der will anscheinend nur Nachts und bei Zombies raus). Draußen sehen wir ein par „Rednecks“ die eine Zombiefrau ärgern (die wohl doch bei Tageslicht aktiv ist – ich nehm es einfach so hin). Die Gruppe hat sich übrigens wegen der kaputten Kellertür zum umsiedeln entschlossen und auch schon ein geeignetes Haus entdeckt. Derek passts mal wieder nicht – vermutlich aus Prinzip - und der Prägt den wegweisenden Satz „Wir brauchen einen Platz zum Abhauen“ (ich denk einfach nicht drüber nach…). Im Haus entdecken sie erstmal nur ne Menge Leichen aber Marc ist der Meinung, dass der erste Stock sich gut verteidigen ließe. Leve widerspricht und deswegen bleiben sie erstmal im Erdgeschoss, welches sich durch Leichenberge (!), Türen (!!) und zahllose Fenster (!!!) auszeichnet um dort zu übernachten.
In der Nacht kommt es zum obligatorischen Zombieangriff und Derek erschießt dabei (absichtlich oder aus versehen) irgendeine Frau, die auf einmal bei der Gruppe war (kein Scherz, das passiert noch öfters). Marc wird gebissen und Leve verspricht ihm, später auf seine Familie aufzupassen.
Am nächsten Morgen wird Derek dabei erwischt, wie er mit ein par anderen Leuten (keiner weiß wo die herkommen) Wasser, Waffen und Essen an sich bringen will. Dass passt den anderen natürlich nicht, besonders Leve und Keith (der nun aber Rick heißt… ganr gnar) werden sauer, auch Ian (den kennen wir noch nicht, der ist einfach da und steht rum) ist nicht erfreut. Es gibt ein bisschen hin und her, an dessen Ende sich alle (auch Derek) der Gruppe anschließen.
Emily und ein anderes Mädchen (ist einfach da, nicht drüber nachdenken) spielen draußen bei den Leichen, Leve kommt vorbei und findet mal wieder irgendjemanden (ich verkürze das nicht, genauso wird das im Film abgehandelt). Warren, so heißt er, kommt schließlich mit Leve zurück findet Shelley wie sie ein par Tussies das schießen beibringt. Nicht unironisch fragt eine der beiden (wir kennen sie natürlich nicht), wer den Leve überhaupt sei. Ein bisschen Smalltalk und Leve erfährt, dass Derek schon wieder Mist baut. Kurzerhand wird abgemacht, dass Derek bei nächstbester Gelegenheit umgenietet werden soll.
Themenwechsel: Leve motzt, dass Fernseher und Radios nicht funktionieren (Warum eigentlich nicht? Selbst wenn die Zombies durch eine A-Bombe entstanden sind und selbst wenn diese einen EMP dabei hatte, dann müsste die Bombe doch irgendwo in der Nähe explodiert sein… es war aber Indien), aber Warren hat glücklicherweise ein Uraltradio dabei. Dadurch erfahren Sie, dass der Präsident alle Städte wegen der Zombies bebomben will (hoffentlich nicht mit ner Atombombe…) und außerdem jetzt endlich auch mal das Kriegsrecht im ganzen Land ausgerufen wurde. Mit einem aufmunternden „Jeder Verstoß zieht körperliche Bestrafung nach sich.“ endet die Durchsage (röchel… während dieser wohl düster-hoffnungslos gedachten Szene wird immer wieder ein Typ eingeblendet, der an die Wand pinkelt… kk).
Danach kommt die rührige Abschiedsszene von Marc (ja, den gibt’s noch) und er begeht Selbstmord.
Per Radio erfahren wir nun mehr zu den Hintergründen der Untotenplage. Es liegt wohl an einem Terroranschlag mit Chemiewaffen (also war die Indien-Kiste wohl ne Finte, aber warum funktionieren dann die Fernseher nicht??).
Wir wechseln zu einer softcore-sexszene von zwei uns unbekannten, die von Amber und Leve beobachtet wird. Während also im Hintergrund fröhlich gebumst wird, reden die beiden über Emily und das Leben an sich. Scheint sich außerdem ne Romanze anzubahnen.
Am nächsten Morgen ist Derek mal wieder am Start und stiftet unfrieden, indem er ne Geisel nimmt. Shelley kann ihn aber überwältigen und knallt ihm ein par. Leve verschont ihn mal wieder, weil die Munition zu knapp ist. Daher ist man human und will ihn lieber an die Zombies verfüttern (na ob das klappt, ich denke ja er wird uns noch mal begegnen). Das denkt sich auf Leve und daher wollen er und Dave/Rick am nächsten Tag Derek suchen, finden ihn aber nicht. Daher mutmaßen sie, dass er wohl unterwegs zurück zur Gruppe ist (stimmt natürlich, aber warum kommen die darauf?).
Nun tauchen ein par Neuankömmlinge (vielleicht sind sie auch schon seit ner halben Stunde dabei, bei diesem Film ist alles möglich) auf, die sofort auf bisswunden untersucht werden und dann zum Selbstmord durch Sprung vom Dach aufgefordert werden (Nun ja, harte Zeiten). Zeitgleich (vermute ich) greifen Zombies an und irgendjemand (mittlerweile ists mir wurscht wer) wird gebissen und soll von Leve erschossen werden (dramatisch huhh… vor allem nachdem zwei Minuten vorher Infizierte dezent zum Selbstmord gedrängt wurden). Leve und Rick wollen aufs dach flüchten, aber das hat auf einmal Derek besetzt. Leve: „Gebt den Lebenden eine Chance!“ Derek: „Ich hab den Krebs überlebt und das hier werd ich auch überleben!“ (*in die Fernbedienung beiß*).
Irgendwann sind die beiden dann doch irgendwie auf dem Dach angekommen (falls es noch niemandem aufgefallen ist, wird befinden uns mitten im quasi-finalen Showdown – Derek entkommt mal wieder). Dabei wird dann auch noch Amber gebissen. Drama Drama Drama –Amber stirbt. Leve betet voller Pathos und anklage, sülz, brabbel, bla.
Am Ende entschließen sich alle zu einem Rettungszentrum zu fliehen. Unterwegs stoßen sie auf die toten Überreste von Dereks Gruppe, die dieselbe Idee hatte. Man sucht ihn also mal wieder (er hat zwischendrin mal Shelley entführt), lässt die Frauen aber vorsichtshalber an einem im Wald stehenden Picknicktisch zurück (clever!). Die wiederrum haben nichts Besseres zu tun als in den Wald zu laufen (Zitat: „das wird bestimmt aufregend!“).
Die Männer stoßen auf Derek. Es gibt ein bisschen Psychogetuddel, Derek dreht nun völlig durch und will im zombieverseuchten Wald Shelley vergewaltigen, aber da kommt die Mädelsgruppe und überwältigt ihn. Mal wieder lassen sie ihn im Wald zurück und rennen vor nun auftauchenden Zombies weg. Ende.
Am Schluss gibt’s noch ne Widmung für die verstorbene Mutter der Drehbuchautoren (von der auch das Gedicht am Anfang stammt).



Fazit:
Muhahhhh!
Was für ein abgrundtief beschissenes Machwerk!

Das Drehbuch ist quasi nicht existent; der Film schleppt sich nur von einer Szene zur nächsten. Das einzig konstante ist der Konflikt zwischen Derek und Leve (s.u.).
Der Plot ist löchrig wie ein Schweizer Käse und größtenteils derart hanebüchen, dass es sich nicht lohnt ein weiteres Wort dazu zu verlieren.
Was ich nicht im Detail erläutert habe, aber den ganzen Film durchzieht, sind unendlich dröge Dialoge zwischen den Charakteren, die diesen wohl Tiefe geben sollen aber letztlich einfach nur kläglich sind. Pathos, Verzweiflung und was auch sonst noch immer wirken jederzeit aufgesetzt und übertrieben. Da passt auch ins Bild, das mindestens zwei Personen im laufe des Films unterschiedliche Namen haben.
Auch der Konflikt zwischen Derek und Leslie/Dave ist einfach nur lachhaft, da er völlig unlogisch und extrem konstruiert ist. Derek ändert ebenso wie Leve alle zwei Minuten seine Meinung und beide wirken dadurch völlig unglaubwürdig. Ähnlich verhält es sich mit den anderen Rollen.

Die Kameraführung ist für B-Movie-Verhältnisse akzeptabel. Die Snychro ist erträglich.
Die Effekte sind ebenfalls annehmbar, allerdings gibt es nur eine echte Goreszene (die mit dem abgetrennten Bein).

Das schlimme ist, dass das was man einem Amateurfilm nachsehen würde, nämlich schlechte Effekte und Ausstattung eigentlich ok ist (bis auf die arg nach Gotchawaffen klingenden Pistolen), dafür aber Drehbuch und Regie unterirdisch sind.

Kommentare:

  1. Haha, klingt ja wirklich famos! Ich bin ja fast versucht, ihn mir anzugucken. Natürlich nur um festzustellen, ob er 'Attack of the Killer Hog' (der ja immerhin noch lustige "philosophische" Anwandlungen hatte) und 'Zombie Self Defense Force' unterbieten kann. :D

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  2. glaub mir, der Eindruck täuscht. Dieser Film ist nicht cool/trashig schlecht sondern schlecht schlecht... und unglaublich langweilig noch dazu.

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  3. Das sind die Beiden von mir genannten auch... ;)

    Aber ich glaube auch gerne, dass er tatsächlich noch schlechter als das Killerplüschschwein und der japanische Witz ist.

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  4. Killer Hog ist ja auf seine Art durchaus innovativ und sehenswert... ich habe nur noch nicht die richtige Drogenkonstellation für den Filmgenuss gefunden ^^

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